Allgemeines

Wir unterscheiden zwischen unterschiedlichen Arten der Dichtheitsprüfung: Nach dem heutigen Stand der Technik werden Leitungen mit Luft (Luftdruckprüfung) oder Wasser (Wasserdruck- Prüfung) auf ihre Dichtheit geprüft. So gibt es spezielle Formeln, mit denen ermittelt werden kann, welchen Druck eine Leitung aushalten muss, um als dicht bewertet werden zu können. Die heutigen Druckprüfungsgeräte sind natürlich mit einer entsprechenden Software ausgestattet, die diese Druckberechnungen automatisch durchführen.

Wir unterscheiden in der Regel zwischen einer Druckprüfung an neu verlegten oder reparierten/sanierten Leitungen, der einfachen Füllstandsprüfung, der Prüfung von Druckleitungen (Leitungen, die mit Hebeanlagen oder Pumpen entwässert werden) und dem Nachweis auf Dichtheit der Hausentwässerung, wie er in viele Landesgesetzten gefordert wird.


Beispiele für diese Landesgesetze:

  • die EKVO Hessen (Abwassereigenkontrollverordnung)
  • das Hamburgische Wassergesetz (HWaG und HmbAwG)
  • die Bayerische IVV (Abwasserverordnung)
  • die EKVO Baden Württemberg
  • die SÜwVKAN (Selbstüberwachungsverordnung Kanal) für gewerbliches Abwasser in NRW
  • die Zustands- und Funktionsprüfung nach SüwVO Abw Teil 1 oder 2

Weitere Informationen zu den verschiedenen Prüfverfahren erhalten Sie hier